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Tipps rund um das Nähen von Gardinen

Selbstgefertigte Gardinen erfüllen den Wohnraum mit einer ganz speziellen Atmosphäre. Wenn Sie Ihre Gardinen nach Ihren individuellen Vorstellungen selber nähen, erhalten Sie nämlich ganz besondere Unikate, die es in dieser Form nirgendwo zu kaufen gibt.

Für das Nähen von Gardinen kommen im Prinzip zwei Methoden infrage: Sie können Ihre Gardinen in guter alter Handarbeit mit der Hand nähen oder aber eine moderne Nähmaschine zur Hilfe nehmen. Welches Verfahren das richtige für Sie und Ihre Gardinenwünsche ist, hängt von Ihren persönlichen Fähigkeiten und den Materialien ab, die Sie zur Gardinenherstellung verwenden wollen.

In unserem Ratgeber Gardinen.net wollen wir Ihnen auf dieser Seite einige weitere Informationen und Hintergründe zum Nähen von Gardinen vermitteln. Dazu haben wir Ihnen unter anderem einige wertvolle Tipps zusammengestellt.



Gardinen mit der Hand nähen – Tipps und Tricks

Zu den wichtigsten Utensilien beim Nähen von Gardinen mit der Hand gehören Nadel und Faden:
  • Brechen bei dünnen Nadeln vorbeugen
    Wenn Sie beim Nähen auf dünne Nähnadeln zurückgreifen, besteht die Gefahr, dass die Nadeln schnell brechen. Diesem können Sie entgegenwirken, wenn Sie die Nadeln vor der Verwendung in Kernseife stechen.

  • Rostige Nadel auffrischen
    Nadeln, die Rost angesetzt haben, werden wieder wie neu, wenn Sie sie an der Reibfläche einer Streichholzschachtel abreiben.

  • Stumpfe Nadelspitzen schärfen
    Wenn die Spitze Ihrer Nähnadel stumpf geworden ist, können Sie sie ganz einfach schärfen, indem Sie ein Stück Schmirgelpapier als Stoffersatz nutzen und mit der stumpf gewordenen Nadel durch dieses nähen.

  • Faden einfacher einfädeln
    Den Faden in das kleine Nadelöhr zu bekommen, fällt generell schwer. Falls Sie helles Nähgarn einsetzen, ist es noch ein bisschen schwerer. Leichter zu bewältigen ist diese Aufgabe, wenn Sie Nadel und Faden zum Einfädeln über einen dunklen Hintergrund halten. Außerdem können Sie sich das Einfädeln weiter vereinfachen, indem Sie das Ende des Nähfadens vor dem Einfädeln mit Haarspray tränken und kurz trocknen lassen.

  • Faden reißfester machen
    Um den Faden vor dem Reißen zu schützen, sollten Sie ihn vor der Verwendung durch Bienenwachs ziehen.

  • Anfang des Fadens sichern
    Sparen Sie sich die nervtötende Suche nach dem Anfang des Fadens, indem Sie ihn nach Gebrauch für die nächste Verwendung fixieren. Dazu können Sie ihn zum Beispiel durch eine Nähnadel fädeln und diese in die Spule stecken. Alternativ können Sie auch den Anfang des Fadens an einen Reißnagel knoten und diesen in die Spule stecken.

  • Schwere Stoffe einfacher nähen und verarbeiten
    Für das Nähen von Vorhängen und Übergardinen werden in der Regel schwere Stoffe verwendet, die sich mit der Hand mühsamer verarbeiten lassen. Wenn Sie die Nadel vorher mit Paraffin einwachsen, machen Sie sich das Nähen deutlich leichter. Sollten Sie außerdem Knöpfe bei den dicken Stoffen anbringen wollen, müssen Sie bedenken, dass diese nicht direkt auf den Stoff aufgenäht werden dürfen, weil Sie sonst nachher nicht mehr durch die Knopflöcher passen. Legen Sie deshalb ein Streichholz als Abstandshalter zwischen Knopf und Stoff und nähen Sie den Knopf darüber fest.

Gardinen mit der Nähmaschine nähen

Arbeitserleichterung mit NähmaschineDas Nähen von Gardinen mit Nadel und Faden in Handarbeit kann eine recht beschwerliche und zeitraubende Angelegenheit sein. Selbst ein routinierter und sehr geübter Schneider kann beim Nähen mit der Hand schnell an seine Grenze kommen. Das ist heute so und war auch früher schon so.

Um die Näharbeit generell schneller und akkurater erledigen zu können, wurde im 18. und 19. Jahrhundert an der Entwicklung einer Maschine gearbeitet. Ihren Durchbruch erlebte die Nähmaschine 1851, als Isaac Merrit Singer die erste Nähmaschine mit Tretkurbelantrieb konstruierte. 1862 wurde dann in Kaiserslautern eine Nähmaschinenfabrik eröffnet. Der Gründer dieses Unternehmens war kein geringerer als der Instrumentenmacher Georg Michael Pfaff. Noch heute ist die Nähmaschine eng mit den Namen Singer und Pfaff verbunden.

Gerade für aufwändige Gardinenprojekte ist es ratsam, auf eine moderne Nähmaschine zurückzugreifen. Ihnen stehen damit vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung und Sie können Ihre Gardinen effektiv in einem vertretbaren Zeitrahmen fertig stellen.

Falls Sie noch keine Nähmaschine Ihr Eigen nennen und sich gerne weiter über die praktischen Helfer zum Nähen von Gardinen und die verschiedenen Modelle erkundigen wollen, empfehlen wir Ihnen einen Besuch von Nähmaschinen-Test.com – dort finden Sie neben einem umfangreichen Nähmaschinen-Vergleich auch einen Online-Nähkurs sowie viele weitere Tipps zum Nähen von Gardinen.

Kleines ABC der Nähgarne

Die gängigsten Nähgarne und ihre Eigenschaften:
  • Baumwollgarn
    wird zum Nähen von Baumwollstoffen verwendet; in diversen Farben erhältlich; kann gefärbt werden

  • Heftfaden
    besteht aus Baumwolle; roh und unbehandelt; weiß

  • Knopflochgarn
    wird aus Polyester hergestellt; zeichnet sich durch hohe Reißfestigkeit aus; in vielen Farben im Angebot

  • Leinenzwirn
    ist etwas dicker ausgeführt; verfügt über hohe Reißfestigkeit; diverse Farben verfügbar

  • Polyestergarn
    wird zum Nähen von Synthetikstoffen verwendet; in vielen Farben erhältlich; kann nicht gefärbt werden

  • Seidengarn
    wird für hochwertige, wertvolle Stoffe eingesetzt (beispielsweise Seidensamt, Seide); sehr dünn und trotzdem reißfest; diverse Farben im Angebot; kann gefärbt werden
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